Warum die persönlichen Erfahrungen abschalten?
18. June 2009
Kaum ist das Unternehmensnotebook ausgeliefert, beginn der Volkssport. Wie bekomme ich meine persönlichen Werkzeuge installiert, trotz den vom Administrator vorgegebenen restriktiven Richtlinien? Wer glaubt, dass alle mit viel Aufwand und Kosten eingerichteten Richtlinien greifen, der irrt häufig.
Wie kann man die vom Anwender gewünschte Freiheit, Flexibilität und Nutzungserfahrungen mit den Sicherheits- und Verfügbarkeitsansprüchen großer Unternehmensnetzwerken in Einklang bringen?
Heute hatte ich auf der Technologiekonferenz Citrix iForum in München die Gelegenheit mit Citrix CTO Simon Crosby über den neuen Client Hypervisor XenClient zu diskutieren. Eine Menge neuer Szenarien sind nun denkbar…
Technische Konsumentenprodukte nehmen einen immer größeren Raum im persönlichen Umfeld ein. Soziale Netzwerke, iPhone, Macs und spezielle Grafikanwendungen stellen zunehmend das Erfahrungswissen nicht nur der jüngeren Generation dar.
- Warum diese Produktivität mit dem Betreten des Büros abschalten?
- Warum kann ich nicht mein persönliches Notebook irgendwie in das Unternehmensnetz einbinden?
- Warum muss ich für die Telearbeit jetzt auch noch extra ein Firmennotebook einsetzen, ich habe doch einen PC mit dem ich arbeiten könnte?
Diese und vergleichbare Fragen werden die IT-Abteilung zukünftig vermehrt treffen und ich bezweifele, dass auf Dauer alle vielfältigen Endgeräte noch administrativ geblockt bzw. mit hohem Aufwand eingeschränkt werden können. Vielleicht bieten die Client-Hypervisor zukünftig neue Lösungsmöglichkeiten, eine Antwort auf diese Fragen zu finden.
Neben XenClient war das iForum eine gute Gelegenheit ein Update zu den neuesten Virtualisierungsmöglichkeiten zu erhalten. Hier lassen sich bei konsequenter Anwendung zukünftig erhebliche Kosten einsparen, wenn man die Bereitstellungsprozesse von Anwendungen prozessorientiert von Anfang bis Ende konsequent mit den verfügbaren Technologien virtualisiert.
Hier noch ein paarinteressante Neuigkeiten.
2 Kommentare zum Artikel
-
Ich teile deine Meinung! Für mich ist es auch unsinnig, dass man tausend Rechner haben soll und bei jedem muss man verschiedenste Sachen wieder konfigurieren – was für ein Aufwand!
Einen Kommentar schreiben
Am meisten kommentiert
-
WordPress und YAML im Team
(151 Kommentare) -
Veränderungen - aber wie?
(57 Kommentare) -
Das Gold liegt in den Prozessen
(47 Kommentare) -
VS 2008 und MindManager im Team
(25 Kommentare) -
Tod durch PowerPoint
(22 Kommentare)
Referenzen
- Standardisierung und Konsolidierung... im Bereich der IT-Infrastruktur
- Multi-Projektmanagement... im Bereich des Projektmanagements
- E-Government... im Bereich von Internet-Services
- Risiko-Management... im Bereich der Informationssicherheit
- Cloud-Computing... im Bereich der Software-as-a-Service
- Mobile-Computing... im Bereich der App-Entwicklung


Twitter.com/andreaslezgus
Facebook.com/andreaslezgus
Google.com/andreaslezgus
Flickr.com/andreaslezgus

Juergen
29.07.2009
Hehe, sorry aber s ist irgendwie doch nett zu sehen, dass andere auch damit zu kämpfen haben. Aber ob die IT Abteilungen sich wirklich damit auseinandersetzen? Oft werden diese doch outgesourced um möglichst billig zu sein. Und billig ist nun mal nur ein Standard!