Schlechte Projekte werden nicht rechtzeitig erkannt und abgebrochen
15. October 2006
Zweidrittel der Befragten Unternehmer gaben im Rahmen einer Studie an, dass in ihrem Unternehmen niederwertige oder notleidende Projekte nicht rechtzeitig erkannt und abgebrochen werden. Eine Studie zum sog. Multi-Projektmanagement der TU-Berlin stellt verschiedende Aspekte im Rahmen des Multi-Projektmanagements von 200 Unternehmen mit mindestens 20 gleichzeitig laufenden Projekten dar.
Die Präsentation kann über folgenden Link heruntergeladen werden:
http://www.pmi-berlin.org/files/050818-tu/2005-08-18%20PMI-Vortrag%20v1%5B1%5D.0.0.pdf
5 Kommentare zum Artikel
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Der Artikel ist schon etwas älter :-D , aber immernoch aktuell.
Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die “einfachste” ist wohl, den Projektverlauf vorab gut durchdacht zu planen und im Verlauf den Soll- und Ist-Stand ständig miteinander vergleichen und bewerten.
Aber genau diese Tätigkeit erfordert meiner Meinung nach einiges an Fingerspitzengefühl und Erfahrung. In jedem Projekt kann und wird etwas anders laufen, als es geplant wurde – nur die Ursachen dafür müssen herausgezogen werden und bewertet werden um diese dann als Erfahrungswerte mit in ein anderes Projekt nehmen zu können.
Die Frage ist aber, wer macht das so detailliert? Ist die Zeit dafür immer da?
Das ist nur ein Ansatz, aber die Frage ist mit Sicherheit berechtigt.
PS.: Welche Firma würde schon gern eingestehen, dass das Projekt aus dem Ruder läuft? Dann versuchen die meisten es doch noch irgendwie hinzubiegen…
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Ich denke, das Ganze hängt hauptsächlich damit zusammen, dass die meisten Menschen nicht in der Lage sind, ihre eigenen Fehler zu sehen. Wäre das so, könnte man viel Ressourcen besser nutzen und nicht alles bis zum bitteren Ende durchziehen.
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Das Problem ist so alt wie die Wirtschaftsgeschichte selbst.
Das ist gar nicht so einfach die “Renner” und die “Penner” bei einem Projekt zu erkennen, da es fast immer noch nicht implementiert ist.
Der Erfolg läßt sich ja erst bei der Umsetzung beurteilen: Umsatz? Kundenzufriedenheit? Mitarbeiterzufriedenheit? Krankenstand? ROI? Umsatzrendite?
Grundsätzlich sollte man das Projekt immer evaluieren. Wenn es nicht läuft: absetzen.
Dabei strikt nach dem Pareto Prinzip vorgehen:
80 – 20
20% der Projekte bringen 80% des Erfolgs.
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Da muss ich Olli Recht geben. Der Anreiz, eigene Fehler zu kaschieren oder schön zu reden, wiegt viel schwerer, als der Mum, sie einzugestehen. Aber wen wunderts? Diese Praxis wird uns ja in allen Gesellschaftsschichten *vorgelebt*.
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Referenzen
- Standardisierung und Konsolidierung... im Bereich der IT-Infrastruktur
- Multi-Projektmanagement... im Bereich des Projektmanagements
- E-Government... im Bereich von Internet-Services
- Risiko-Management... im Bereich der Informationssicherheit
- Cloud-Computing... im Bereich der Software-as-a-Service
- Mobile-Computing... im Bereich der App-Entwicklung


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Plissee
17.12.2007
Für mich stellt sich jetzt die Frage, warum derartige Projekte nicht rechtzeitig erkannt werden?
Welche Maßnahmen für eine rechtzeitge Erkennung kann man durchführen?