Veränderungen – aber wie?
Die Unternehmensberatung IBM Global Business Services befragte in ihrer Studie "Making Change Work" über 220 Projekt- und Change Manager in mehr als 140 Unternehmen aus 21 Branchen in Deutschland.
Die größten Hürden auf dem Weg zu nachhaltigen Veränderungen liegt für die Projekt- und Change Manager vor allem in den Einstellungen und Denkweisen der Menschen: 65 % der Befragten gaben diese Faktoren als Haupthindernis für erfolgreiche Veränderungsprojekte an. Sogar die Ressourcenknappheit im Budget und Personal (41 %), die Unternehmenskultur (40 %) sowie das mangelnde Commitment des Managements (35 %) sind von weitaus geringerer Bedeutung.
"Das Problem sind die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Veränderungen. Das Top-Management befindet sich im Jahr 2015, das mittlere Management in 2008 und die Mitarbeiter in 2007", analysiert eine befragte Change-Managerin. Da sich Entscheider und Betroffene in verschiedenen Wahrnehmungswelten befinden, sind folgende bekannte Prinzipien weiterhin wichtig, um Widerstände auf dem Weg zu erfolgreicher Veränderung abzubauen: Erstens, Sponsoring, d.h. nachdrückliche Unterstützung durch das Top-Management; zweitens, eine offene, ehrliche und rechtzeitige Kommunikation sowie drittens, die Einbindung der Mitarbeiter.
Die IBM-Studie kann hier heruntergeladen werden:














Mike
24.03.2008
wow, ein echt interesanter artikel, gut geschrieben!!