Artikel für die Kategorie: ‘Strategie’
Warum die persönlichen Erfahrungen abschalten?
18. June 2009
Kaum ist das Unternehmensnotebook ausgeliefert, beginn der Volkssport. Wie bekomme ich meine persönlichen Werkzeuge installiert, trotz den vom Administrator vorgegebenen restriktiven Richtlinien? Wer glaubt, dass alle mit viel Aufwand und Kosten eingerichteten Richtlinien greifen, der irrt häufig.
Wie kann man die vom Anwender gewünschte Freiheit, Flexibilität und Nutzungserfahrungen mit den Sicherheits- und Verfügbarkeitsansprüchen großer Unternehmensnetzwerken in Einklang bringen?
Heute hatte ich auf der Technologiekonferenz Citrix iForum in München die Gelegenheit mit Citrix CTO Simon Crosby über den neuen Client Hypervisor XenClient zu diskutieren. Eine Menge neuer Szenarien sind nun denkbar…
Auf die Kostenbremse treten
16. June 2009
In wirtschaftlich angespannten Zeiten steht die IT-Abteilung unter Druck. Sind Kosten einzusparen, stellen sich automatisch immer die gleichen Fragen.
- Welchen konkreten Wert liefert die IT für die Fachbereiche mit dem zugewiesenen Budget?
- Erhalten die Fachbereiche die richtigen Services mit angemessener Qualität und auch zu wettbewerbsfähigen Kosten?
Bevor es jedoch zu einer einfachen Streichliste von IT-Services kommt, muss die IT-Organisation nachweisen, dass sie intern effektiv und effizient gemanagt wird. Denn wie heißt es so schön: Bevor Gäste eingeladen werden, erst einmal das eigene Haus aufräumen…
Hier sind 3 Initiativen , die zunächst für eine Kostenoptimierung im internen Bereich der IT geprüft werden sollten:
Die Technikzukunft fürs Büro und Zuhause…
11. June 2009
… ist schon da, nur noch nicht überall angekommen. Technologische Entwicklungen lassen sich schon heute erkennen, auch wenn man den flächendeckenden Einsatz noch nicht genau vorhersehen kann. In vielen Entwicklungslabors stehen erste Prototypen oder Spezialanwendungen bereits zur Verfügung. Hieran lassen sich die Trend von morgen ableiten…
- Computertechnologie und Anwendungen erhalten Einzug in tägliche Gebrauchsgegenstände, wie Möbelstücke, Accessoires und Kleidungsstücke. Displaytechnologien mit geringem Stromverbrauch und Muti-Touch Bedienoberflächen.
- Elektronische Geräte sind mit Funktechnologien (Wireless) überall vernetzt und laden sich über Funk auch wieder für einen Dauerbetrieb auf. Elektronisches Papier und Lesegeräte.
- Kostengünstige Sensoren tauschen in sehr vielen Objekten im Büro und Zuhause Informationen über Systemzustände, Umgebung und Bewegungszuständen aus (Hitze, Chemische Zustände, Feuchtigkeit…)
- Die meisten Haushalte haben ein oder mehrere aufgabenspezifische Service Roboter (z. B. zum aufräumen, überwachen, unterstützen bei Gehen, Sprechen…). 3D-Drucker ermöglichen eine einfache Fertigung von Gegenständen in Plastik, Gips und Metall.
- Der Zugriff auf persönliche Informationen ist überall und in hoher Geschwindigkeit möglich. Speicherplatz spielt kaum noch eine Rolle. Digitale Displays, Kameras und Audiofunktionen sind in Brillen und Minikopfhörern integriert. Kontextinformationen zu Orts- und Objektdaten sind überall verfügbar.
- Die Benutzerführung von einzelnen Anwendungen erfolgt über Gestik, Berührung und Sprache. Elektronische Geräte identifizieren Anwendungsmöglichkeiten über scannen von Funketiketten.
- Biometrische Identifikationen werden für alle offiziellen und rechtsverbindlichen Aufgaben eingesetzt.
- Und die Fahrt zum Büro erfolgt zeitgenau mit Autopilot auf einer gesondert für diese Transportfunktion freigegebenen Fahrspur auf der Autobahn…
Hier finden Sie die zugehörigen Beispiele von heute…
Hat die Tastatur und Maus ausgedient?
24. April 2009
Heute hatte ich die Gelegenheit im Kölner SkyEventConference Center an einer Financial Times Konferenz zum Thema “Interface Media Future” teilzunehmen. Nach der Eröffnung durch den Ministerpäsidenten NRW J. Rüttgers war der persönliche Auftritt von Steve Ballmer, CEO Microsoft, sehr beeindruckend. Neben neuen Microsofttechnologien stellte er aus seiner Sicht zukünftige Entwicklungen im Bereich der Nutzerschnittstellen dar. Einen kurzen Einblick gewinnt man über das folgende Video aus dem Microsoft Future Vision Labor.
Die Vorträge der Konferenz können hier heruntergeladen werden:
Das Gold liegt in den Prozessen
22. July 2008
Internationale Experten aus Forschung und Unternehmen, Führungskräfte und andere Entscheider trafen sich in Berlin zur ARIS ProcessWorld vom 17.-18. Juni 2008. Kernthemen waren u. a. innovative Geschäftsprozess-Initiativen zu Enterprise BPM, Enterprise Architecture (EA), Business-Driven SOA oder Governance, Risk & Compliance Management. In dem begleitenden ARIS-Blog wird auch über die einzelnen Sessions berichtet.
Was kennzeichnet nun ein erfolgreiches Geschäftsprozessmanagement in einer großen Organisation, die ja üblicherweise von Organigrammen und Hierarchien lebt? Wie stellt man fest, dass die gelebten Prozesse effizient sind und den gewünschten Erfolg liefern?
Kassensturz im Anwendungszoo
28. June 2008
Anwendungen werden beschafft oder entwickelt. Häufig erfolgt dies im Rahmen eines klaren und abgestimmten regelmäßigen Prozesses. Natürlich werden sie dann betrieben, damit sie für den Anwender verfügbar sind. Und dann verschwinden sie regelmäßig vom Radar-Schirm. Die Wartung und Pflege, die Anwenderunterstützung, der Updatezyklus, die kontinuierliche Sicherheitsprüfung, die Investitionen in Erweiterungen und die Entscheidungskriterien, wann die Anwendung abgelöst und migriert werden müssen – alle diese Aufgaben verschwinden in einer dunklen Wolke und erfolgen zu unbestimmten Zeiten. Aber muss nicht gerade dieser kostenträchtige Teil des Lebenszyklus von Anwendungen proaktiv überwacht und gemanagt werden? Müssen die Investitionen nicht bekannt sein, die notwendig sind, um die jeweilige Anwendung auf aktuellen Stand zu halten? Die Kernanwendungen in einem Unternehmen werden doch nicht selten mehr als 10-15 Jahre eingesetzt und erfordern in dieser Zeit ein Vielfaches der eigentlichen Beschaffungskosten.
Aber was ist eigentlich eine Anwendung und wo sollte man die Analyse zunächst eingrenzen? In der heutigen komplexen IT-Infrastrukturlandschaft ist dies nicht mehr so eindeutig feststellbar. Webservice, Mashups, ScriptingHosts, JavaScript und StoredProcedures machen es bei der Identifikation einer Anwendung nicht mehr so einfach, wie es mal zu Mainframe-Zeiten und Terminals war. Ist es die Excel-Tabelle oder die Website mit verteilten Umgebung mit unterschiedlichen Dienstleistern und Zuständigkeitsgrenzen.
Gartner definiert hierbei eine Anwendung als
- Zusammenstellung von Software-Code, welcher Prozesslogik und Geschäftsregeln enthält
- Eingaben von Nutzern oder Systemen in Datenstrukturen überträgt und
- das Ziel verfolgt, Geschäftsprozesse, Aufgaben oder Aktivitäten zu optimieren oder automatisieren
Und was sind die Schlüssel-Elemente in der gesamten Anwendungslandschaft? Zum Weiterlesen des Artikels »
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Referenzen
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