Was hat ein Taxifahrer und angriffslustige Katzen mit Cloud Computing zu tun? Simon Wardley erklärt in einem gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Video, was „Cloud Computing“ eigentlich genau bedeutet.
Eine technologische Evolution die sich im Vergleich zu vielen anderen industriellen Revolutionen (wie z. B. Elektrizität) vollziehen wird. Die Frage ist nur, wann die Marktreife und Antworten auf Sicherheitsbedenken geklärt sind.
Warum sollte der technische Betrieb von Servern Wettbewerbsvorteile oder Differenzierungsmerkmale für das Geschäftsmodell bringen?
Anwendungen werden beschafft oder entwickelt. Häufig erfolgt dies im Rahmen eines klaren und abgestimmten regelmäßigen Prozesses. Natürlich werden sie dann betrieben, damit sie für den Anwender verfügbar sind. Und dann verschwinden sie regelmäßig vom Radar-Schirm. Die Wartung und Pflege, die Anwenderunterstützung, der Updatezyklus, die kontinuierliche Sicherheitsprüfung, die Investitionen in Erweiterungen und die Entscheidungskriterien, wann die Anwendung abgelöst und migriert werden müssen – alle diese Aufgaben verschwinden in einer dunklen Wolke und erfolgen zu unbestimmten Zeiten. Aber muss nicht gerade dieser kostenträchtige Teil des Lebenszyklus von Anwendungen proaktiv überwacht und gemanagt werden? Müssen die Investitionen nicht bekannt sein, die notwendig sind, um die jeweilige Anwendung auf aktuellen Stand zu halten? Die Kernanwendungen in einem Unternehmen werden doch nicht selten mehr als 10-15 Jahre eingesetzt und erfordern in dieser Zeit ein Vielfaches der eigentlichen Beschaffungskosten.
Aber was ist eigentlich eine Anwendung und wo sollte man die Analyse zunächst eingrenzen? In der heutigen komplexen IT-Infrastrukturlandschaft ist dies nicht mehr so eindeutig feststellbar. Webservice, Mashups, ScriptingHosts, JavaScript und StoredProcedures machen es bei der Identifikation einer Anwendung nicht mehr so einfach, wie es mal zu Mainframe-Zeiten und Terminals war. Ist es die Excel-Tabelle oder die Website mit verteilten Umgebung mit unterschiedlichen Dienstleistern und Zuständigkeitsgrenzen.
PC-Virtualisierung ist heute zum Teil noch eine Nischen-Technologie. Betrachtet man jedoch die Entwicklung der Speichertechnologien und der Virtualisierungslösungen ist zu erwarten, dass die PC-Virtualisierung zukünftig großen Einfluss auf die Bereitstellung von Softwarelösungen haben wird.
Laut einer Analyse von Gartner-Research wird sich die Anzahl der PC, die ein Betriebssystem in einer virtuellen Maschine betreiben, in 2007 nahezu verdoppeln. Von 2009 bis 2011 werden insgesamt 660 Millionen PC erwartet, die diese Technologien nutzen. Mit der Verfügbarkeit der sog. Hypervisor-Technologien (hierbei ist für das Betreiben einer virtuellen Maschine auf einem PC kein Basis-Betriebssstem mehr erforderlich) kann die PC-Virtualisierung ab 2009 großen Einfluss auf PC-Bereitstellungsprozesse in großen Unternehmen haben.
In seinem CIO-Artikel beschreibt Dr. Claus Herbolzheimer von Roland Berger die Risiken von IT-Großprojekten. Gleichzeitig werden Leitlinien vorgestellt, um diese Risiken zu minimieren. Am Ende des Tages sind sicherlich klare Spielregeln zwischen den Beteiligten, eine gute Kommunikation mit den TOP-Entscheidungsträgern und ein gutes Änderungsmanagement entscheidende Erfolgsfaktoren.
Zweidrittel der Befragten Unternehmer gaben im Rahmen einer Studie an, dass in ihrem Unternehmen niederwertige oder notleidende Projekte nicht rechtzeitig erkannt und abgebrochen werden. Eine Studie zum sog. Multi-Projektmanagement der TU-Berlin stellt verschiedende Aspekte im Rahmen des Multi-Projektmanagements von 200 Unternehmen mit mindestens 20 gleichzeitig laufenden Projekten dar.