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Artikel für die Kategorie: ‘Risiko’


Kassensturz im Anwendungszoo

Anwendungen werden beschafft oder entwickelt. Häufig erfolgt dies im Rahmen eines klaren und abgestimmten regelmäßigen Prozesses. Natürlich werden sie dann betrieben, damit sie für den Anwender verfügbar sind. Und dann verschwinden sie regelmäßig vom Radar-Schirm. Die Wartung und Pflege, die Anwenderunterstützung, der Updatezyklus, die kontinuierliche Sicherheitsprüfung, die Investitionen in Erweiterungen und die Entscheidungskriterien, wann die Anwendung abgelöst und migriert werden müssen – alle diese Aufgaben verschwinden in einer dunklen Wolke und erfolgen zu unbestimmten Zeiten. Aber muss nicht gerade dieser kostenträchtige Teil des Lebenszyklus von Anwendungen proaktiv überwacht und gemanagt werden? Müssen die Investitionen nicht bekannt sein, die notwendig sind, um die jeweilige Anwendung auf aktuellen Stand zu halten? Die Kernanwendungen in einem Unternehmen werden doch nicht selten mehr als 10-15 Jahre eingesetzt und erfordern in dieser Zeit ein Vielfaches der eigentlichen Beschaffungskosten.

Aber was ist eigentlich eine Anwendung und wo sollte man die Analyse zunächst eingrenzen? In der heutigen komplexen IT-Infrastrukturlandschaft ist dies nicht mehr so eindeutig feststellbar. Webservice, Mashups, ScriptingHosts, JavaScript und StoredProcedures machen es bei der Identifikation einer Anwendung nicht mehr so einfach, wie es mal zu Mainframe-Zeiten und Terminals war. Ist es die Excel-Tabelle oder die Website mit verteilten Umgebung mit unterschiedlichen Dienstleistern und Zuständigkeitsgrenzen.

Gartner definiert hierbei eine Anwendung als

  • Zusammenstellung von Software-Code, welcher Prozesslogik und Geschäftsregeln enthält
  • Eingaben von Nutzern oder Systemen in Datenstrukturen überträgt und
  • das Ziel verfolgt, Geschäftsprozesse, Aufgaben oder Aktivitäten zu optimieren oder automatisieren

Und was sind die Schlüssel-Elemente in der gesamten Anwendungslandschaft? Weiter lesen »

IT-Großprojekte, zum Scheitern verurteilt?

In seinem CIO-Artikel beschreibt Dr. Claus Herbolzheimer von Roland Berger die Risiken von IT-Großprojekten. Gleichzeitig werden Leitlinien vorgestellt, um diese Risiken zu minimieren. Am Ende des Tages sind sicherlich klare Spielregeln zwischen den Beteiligten, eine gute Kommunikation mit den TOP-Entscheidungsträgern und ein gutes Änderungsmanagement entscheidende Erfolgsfaktoren.

Der Artikel ist zu finden unter:
http://www.cio.de/markt/analysen/832292/index1.html

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im Technikumfeld von Andreas Lezgus. Mehr über mich lesen »

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