Tod durch PowerPoint
Garr Reynolds beschreibt in seinem neuen Buch PresentationZen eindrucksvoll die Todsünden einer Präsentation, die häufig durch millionenfach verwendete Standardvorlagen und Aufzählungspunkte dem Zuhörer entgegen prasseln. Gleichzeitig macht er aus meiner Sicht interessante Vorschläge für eine neue Art der Präsentation mit einigen Thesen, wie z.B.
- Keine Grafiken in 3D
- Firmenlogo nur auf der ersten und der letzten Seite
- Jeweils nur eine zentrale Aussage mit plastischem Hintergrundphoto
- Keine Aufzählungspunkte
- Fokussierung auf die eine zentrale Botschaft
- Nicht mehr als 3 Schritte bis zur Problemlösung
- Keine Verteilung des Handouts vor der Präsentation
Interessant finde ich auch die Beschreibung des sog. Aufzugstest, um die Kernbotschaft der Präsentation herauszufiltern. Hiernach fällt die Präsentation kurzfristig aus und man hat in einer Aufzugsfahrt nur kurz die Gelegenheit seinem Chef die Kernbotschaft zu erläutern. Was erzählt man nun?
Aus meiner Sicht ein sehr interessantes Buch und das begleitende Blog für alle, die häufiger mal etwas präsentieren müssen…
Weitere Informationen und eine gute Sammlung an Tipps für Präsentationen und PowerPoint hat Jochen Mai in seinem Blog unter RedensArt zusammengestellt.
Presentation Zen. Simple Ideas on Presentation Design and Delivery (Voices That Matter): English Books: Garr ReynoldsISBN: 0321525655ISBN-13: 9780321525659 |
Garr Reynolds auf Google Talks








Presentation Zen. Simple Ideas on Presentation Design and Delivery (Voices That Matter): English Books: Garr Reynolds





Melanie
18.02.2008
Keep it simple. Das war für mich persönlich schon immer das wichtigste. Viel Text an der Wand bringt keinem etwas. In meinen Workshops habe ich immer versucht die Teilnehmer aktiv einzubinden. Das kommt meistens sehr gut an. Keiner schläft ein und man hat ein unmittelbares Feedback. Auch die Abwechslung machts. Nicht nur Projektor, auch mal Flipchart oder Tafel benutzen wenn möglich.
Inzwischen gehe ich einem anderen Tätigkeitsfeld nach, indem keine Präsentationen mehr halte. Oder sagen wir besser, die Präsentation erfolgt auf eine andere Art und Weise. Das Thema interessiert mich aber nach wie vor. Danke für den Link zu dem Blog. Hab mal angelesen. Ließt sich interessant, auch wenn ich merke, dass mein Englisch stark nachgelassen hat.