Mit dem neuen Microsoft Visual Studio 2008 wird das Erstellen und Verteilen von Microsoft Office Erweiterungen (Add-Ins) weiter vereinfacht. Aber nicht nur Office-Erweiterungen können einfach erstellt werden, sondern auch gemeinsam genutzte Add-Ins mit anderen Anwendungen wie z.B. MindManager. Leider findet man derzeit noch wenig Beispiele und Dokumentationen, wie MindManager Erweiterungen mit Visual Studio 2008 erstellt werden können. Daher habe ich nachfolgend meine Erfahrungen mit einem Beispielprojekt schrittweise dargestellt…
Garr Reynolds beschreibt in seinem neuen Buch PresentationZen eindrucksvoll die Todsünden einer Präsentation, die häufig durch millionenfach verwendete Standardvorlagen und Aufzählungspunkte dem Zuhörer entgegen prasseln. Gleichzeitig macht er aus meiner Sicht interessante Vorschläge für eine neue Art der Präsentation mit einigen Thesen, wie z.B.
Keine Grafiken in 3D
Firmenlogo nur auf der ersten und der letzten Seite
Jeweils nur eine zentrale Aussage mit plastischem Hintergrundphoto
Keine Aufzählungspunkte
Fokussierung auf die eine zentrale Botschaft
Nicht mehr als 3 Schritte bis zur Problemlösung
Keine Verteilung des Handouts vor der Präsentation
Interessant finde ich auch die Beschreibung des sog. Aufzugstest, um die Kernbotschaft der Präsentation herauszufiltern. Hiernach fällt die Präsentation kurzfristig aus und man hat in einer Aufzugsfahrt nur kurz die Gelegenheit seinem Chef die Kernbotschaft zu erläutern. Was erzählt man nun?
Aus meiner Sicht ein sehr interessantes Buch und das begleitende Blog für alle, die häufiger mal etwas präsentieren müssen…
Weitere Informationen und eine gute Sammlung an Tipps für Präsentationen und PowerPoint hat Jochen Mai in seinem Blog unter RedensArt zusammengestellt.
Nicholas Carr beschreibt in seinem neuen Buch The Big Switch die große Veränderung in der IT-Branche von bislang eigenen internen IT-Abteilungen zu Internet Netzwerkdiensten und dem sog. Utility Computing. Er zieht damit Vergleiche zu Entwicklungen wie sie vor hundert Jahren mit der Elektrizität vollzogen wurden. Zur damaligen Zeit produzierten die Firmen ihren eigenen Strom mit dem Einsatz und der Wartung eigener Generatoren. Dies war im nachhinein extrem ineffizient und kostenträchtig. Auch heute investieren die meisten IT-Organisationen in den Firmen oder der öffentlichen Verwaltung den größten Teil ihres Budgets und der personellen Aufwände in die Wartung und den Betrieb der eigenen IT-Infrastruktur.
Warum soll auch zukünftig der Großteil der Investitionen und personellen Aktivitäten in die Wartung und den Betrieb der Basis-Infrastruktur gehen? Was sind die eigentlichen Kostentreiber in diesem Bereich? Sind neue Modelle der Bereitstellung von IT-Diensten wie z.B. Software as a Service, Virtualisierung und die Internet-Plattform geeignet zur Ablösung der traditionellen internen IT-Dienstleistungen?
Diese Fragen werden in der nächsten Zeit durch die IT-Entscheidungsträger zu beantworten sein. Hierbei gilt es sicherlich für das spezifische Umfeld der IT-Organisation herauszuarbeiten, was das Besondere an den intern erbrachten IT-Dienstleistungen gegenüber Standard- oder Netzwerkdiensten ist, die für einen großen Nutzerkreis überall in der Welt erbracht werden können. Wie auch bei seinem ersten Buch Does IT Matter wird das neue Buch für intensive Diskussionen sorgen…